Nachwort der Tagungsleitung

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,es war uns eine Freude, Sie zur 58. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN), welche vom 19. bis zum 22. März 2014 in Berlin stattgefunden hat, welche nahezu zeitgleich mit dem 30. Internationalen Kongress für Klinische Neurophysiologie (ICCN 2014) der „International Federation of  Clinical Neurophysiology“ (IFCN) tagte, zu begrüßen. In den letzten Jahren hat die klinische Neurophysiologie zusammen mit der funktionellen Bildgebung entscheidende Beiträge zur Hirnforschung geleistet. Entsprechend haben wir führende internationale Wissenschaftler eingeladen, welche zu Themen wie Bewusstsein, Schlaf, Kognition, Epilepsie, Alterung und Plastizität, Tiefenhirnstimulation, nicht-invasive Hirnstimulation, Schmerz sowie spannenden anderen Gebieten referierten. Jüngste Fortschritte in der Weiterentwicklung von Mess- und Bildgebungssystemen eröffnen neue Möglichkeiten in der Untersuchung der grundlegenden Funktionsweise des menschlichen Gehirns und des peripheren Nervensystems.

 

 

Reinhard Dengler, MD
         Prof. Reinhard Dengler & Prof. Otto Witte

Neben dem neu konzipierten Fortbildungsprogramm des Richard-Jung-Kollegs haben wir ein hochqualitatives englischsprachiges Lehrprogramm zusammengestellt. Dieses bot die Möglichkeit von international führenden Experten auf deren Gebiet zu lernen. Die Lehrveranstaltungen thematisierten umfassend den Umgang mit verschiedenen Techniken wie Ultraschall, insbesondere hochauflösendem Ultraschall und auch MRT. Der ICCN 2014 sollte zeigen, was diese Methoden im klinischen Kontext in der Untersuchung von Patienten mit Erkrankungen von Muskel, Nerv, Rückenmark und Gehirn leisten können. Zudem wurden erstmalig unterschiedliche Hand-on-Workshops am Mittwoch angeboten, die sich ausschließlich an das deutschsprachige Publikum richteten.

Wir freuen uns, dass Wissenschaftler aus der ganzen Welt zugesagt haben, ihre Forschungsergebnisse beim ICCN zu präsentierten. Herzstück des Kongresses waren neben den Vorträgen auch die Poster-Sitzungen, welchen wir die entsprechende Aufmerksamkeit zukommen ließen. Wir wollten nicht nur erfahrene Forscher sondern insbesondere auch die jungen Nachwuchswissenschaftler ermutigen, ihre Arbeiten vorzustellen und an den Diskussionen teilzunehmen. Es wurden dafür sowohl von der DGKN als auch der IFCN eine beträchtliche Anzahl von Stipendien an junge, aktive Kongressteilnehmer vergeben.

Im Herzen Europas gelegen, besitzt das pulsierende Berlin die idealen Voraussetzungen, Gastgeber für solch eine Tagung zu sein. Berlin ist verkehrstechnisch äußerst günstig angebunden und leicht per Flugzeug, PKW und Bahn zu erreichen. Darüber hinaus bietet Berlin viele verschiedene Facetten mit seinen Museen, Galerien, Theatern, Restaurants, Pubs, Kanälen und nicht zuletzt seiner Bedeutung als Bindeglied zwischen West- und Osteuropa.

Wir hoffen, Sie konnten einen interessanten und für Sie erfolgreichen Kongress erleben.

Prof. Otto Witte            
Kongresspräsident           

 

Prof. Reinhard Dengler
Kongresspräsident